ab Herbst 2018 säen wir mit nicht mehr mit der Sähaube am Geohobel sondern mit einer sogenannten Säschine. 

Auf diese Weise können wir die gewünschte Saattiefe genauer erreichen. Zudem arbeiten wir mit dem Geohobel konsequent mit einer angebauten Glattwalze, nicht um den Boden rück zu verfestigen, sondern um den Gausaustausch zwischen Boden und Luft zu reduzieren, eine Trennschicht erzeugen.

Übrigens sind wir von dem Einarbeiten von Beständen und gleichzeitigem Einsäen weggekommen und säen meist erst im 2. Durchgang. Wir bauen die Säschine je nach Bedarf an und ab. 

Noch im April säte ich die ersten Sojakörner der Sorte Aveline. Das in einem Arbeitsgang in die überwinterte italienische Raigras Wiese. Das ebenfalls mit dem Geohobel in einem Durchgang. Die Trockenheit bis Ende April war ausgezeichnet für das Absterben des flach abgeschnittenen Grases. Gespannt gehts weiter und bald werden die nächsten Versuche mit der Soja- Sorte Annushka weitergehen. 

Seit diesem Frühling bearbeite und säe ich mit dem Geohobel. Sommerweizen, Sommergerste mit Erbsen und Sommerhafer baue ich heuer das erste Mal an. Da wo über den Winter Grasbewuchs war, säte ich im 2. Durchgang, ca. eine Woche nach dem 1. Die Arbeitstiefe lag bei ca. 4 cm, das war dann in etwa auch die Saattiefe über die prototyp ähnliche Sähaube des Geohobels. Bei der abgefrorenen Gründüngung in einem Durchgang, hier im Bild.